Die richtige Menge hängt von drei Dingen ab: Wasserhärte, Wäschemenge und Verschmutzung. Die genaue Empfehlung steht auf der Verpackung. Zu viel Waschmittel macht die Wäsche nicht sauberer, sondern schadet Wäsche, Maschine und Umwelt.
1. Wasserhärte herausfinden
Je härter das Wasser, desto mehr Waschmittel braucht es. Deine Wasserhärte erfährst du bei deinem Wasserversorger, meist auf dessen Internetseite. Auf der Waschmittelverpackung findest du die Mengen für weiches, mittleres und hartes Wasser.
2. Wäschemenge beachten
Die Angaben auf der Verpackung gelten meist für eine normale Ladung. Ist die Trommel nur halb voll, reicht weniger.
3. Verschmutzung einschätzen
Leicht verschmutzte Alltagswäsche braucht weniger Waschmittel als stark verschmutzte Arbeitskleidung.
Was passiert bei zu viel Waschmittel?
- Es bleiben Rückstände in der Wäsche, die die Haut reizen können.
- Es bildet sich viel Schaum, der die Maschine belastet.
- In der Maschine setzen sich Rückstände ab, die muffig riechen können.
Was passiert bei zu wenig?
- Die Wäsche wird nicht richtig sauber und kann grau werden.
- Bei hartem Wasser setzt sich schneller Kalk ab.
Pulver und Flüssigwaschmittel richtig einfüllen
Flüssigwaschmittel kommt mit dem passenden Einsatz ins Hauptwaschfach, nicht direkt in die Trommel. Bei Pulver nimmst du den Einsatz heraus und gibst das Pulver direkt ins Hauptwaschfach. Alles zu den Fächern liest du hier: Wohin kommt das Waschmittel?
Tipp: Viele moderne Waschmaschinen dosieren automatisch. Wir zeigen dir gern Geräte mit Dosierautomatik.